Burg - Oberkirche
Von dem spätromanischen Bau ist der quer-rechteckige, im oberen Teil zweitürmige Westbau erhalten.
Aus der erstmaligen Erwähnung der Liebfrauen-kirche sind in ihrer heutigen Baugestalt keine Reste mehr vorhanden.
Geschichtliche Daten:
Erstmalige Erwähnung des romanischen Vorgängerbautes 1186.
Mitte 13.Jh. Entstehung des Westbaus und Chorerweiterung.
Weihung des gotischen Erneuerungsbaus und des Hauptaltars im Jahre 1359. Fertigstellung des Umbaus im Langhaus von 1412 bis 1455 - es entstand eine dreischiffige fünfjochige, kreuzrippengewölbte Hallenkirche.
1567 - Erneuerung des Ostgiebels des Langhauses in Backsteinmauerwerk.
Das ursprüngliche Kreuzgewölbe des langgestreckten Chorraumes wurde
1592 durch eine kunstvolle hölzerne Renaissance-Decke ersetzt. Instandsetzungsarbeiten von 1876 bis 1877, Entfernung von Konsolen der Gewölbe. Restauration des weiträumigen Inneren in den Jahren 1962/63.

Burg - Unterkirche **
Die Nikolaikirche (Unterkirche) ist eine kreuzförmige Pfeilerbasilika mit einem zweitürmigen Westbau.
Der spätromanische Granitquaderbau von vorzüglicher Technik ist im wesentlichen unverändert erhalten geblieben.
Geschichtliche Daten:
Urkundlich erstmals 1186 genannt; Der im Innern geteilte Westbau vermutlich auch noch im 12.Jh. entstanden. Nach der Reformation wurden 1542 vielfältige Umbauarbeiten vorgenommen. Die Flachdecke des Chorquadrats wurde 1556 durch ein gotisches Kreuzrippengewölbe ersetzt.
1606 - Ausmalung der Tonnengewölbe. Ein hölzerner Altaraufsatz wurde 1699 errichtet. Schaffung der hölzernen Orgelempore sowie das Gestühl bei einer umfangreichen Renovierung 1852 durch den Baumeister Schaeffer aus Magdeburg Erbauung der Sauer-Orgel im Jahre 1900. Erneuerung der Schieferdeckung der hohen, achteckigen Turmhelm in den Jahren 1975/76. Erneuerung der Holzverschalungen der Flachdecken in den Seitenschiffen 1987.