Drübeck - Klosterkirche **
Die Klosterkirche ist nur noch in Teilen erhalten, so der zweitürmige Westbau mit Apsis von 1170 und von einem älteren Bau das Mittelschiff, Vierung, Chor über einer Krypta sowie der südliche Querhausarm.

Der von einer gewaltigen Linde überdachte Innenhof sowie die Gärten der Nonnen und Äbtissin, prägen den Komplex zwischen der
aus Feldsteinen gefügten Klostermauer.
Die Gartenanlagen gehören zu jenen 40 historischen Gärten, die in dem speziellen Tourismusangebot "Gartenträume" offeriert werden.

Im Jahre 2010 feierte das Kloster Drübeck sein 1050-jähriges Bestehen!
Foto: Fotostudio Ulrich Schrader
Heute ist das Evangelische Zentrum Kloster Drübeck
eine Tagungs- Bildungs- und Begegnungsstätte der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und
Mitglied im Verband Christlicher Hoteliers (VCH-Hotel)
Geschichtliche Daten:
960 war die erste urkundliche Erwähnung des Benediktinerklosters St. Veit. Einheitlicher Bau der Kirche um 1100, von denen jetzt noch Teile erhalten sind. Reformierung unter Bischof Reinhard von Halberstadt von 1108/10. Ergänzung des Konvents durch Nonnen aus Königslutter im 12.Jh. Erneuerung des Westbaus und sechste Säule des Langhauses. Kleiner Schnitzaltar um 1500. Starke Beschädigungen der Kirche 1525 und des Klosters, auch im 30jährigen Krieg. Seit der Säkularisierung 1540 evangelisches Kanonissenstift. 1735 - Errichtung eines verschalten Fachwerkbaus als sogenanntes Frauenstift. Restaurierung des lisensengegliederten Westbaus 1860. Restauration in den Jahren 1953 bis 1956: flache Decke in Mittelschiff und Ostteil, im südlichen Seitenschiff offener Dachstuhl auf großenteils neu errichteter Wand, die nördlichen Arkaden vermauert und die ursprünglichen Fußbodenhöhen wiederhergestellt.