Jerichow -Prämonstratenserstift ***
Das Kloster stellt eine fast vollständige erhaltene
romanische Klosteranlage dar.
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STIFTUNG KLOSTER - JERICHOW
Geschichtliche Daten:
Klostergründung im Jahre 1144 durch König Konrad III.
1148 - Beginn des Aufbaus der Klosteranlage. Gründung und Gerechtsame des Klosters von Erzbischof Wichmann v. Magdeburg urkundlich 1172 rekapituliert. Entstehung des einschossigen Kreuzgangs mit Pultdach am Ost-und Südflügel zwischen 1220 bis 1230, später am Westflügel und im Norden am Seitenschiff. 1489 - Reformation durch Erzbischof Ernst v. Magdeburg. Im 15. u. 16.Jh. Umbauten, bei denen der romanische Zustand des Baus verändert wurden. Aufhebung des klösterlichen Lebens durch die Lutherische Reformation 1680. Von 1853-1856 Bildung des Klosteramtes (branden-burgisch-preußische Domäne). 1960 bis 1989 Restaurierung des Klosters unter Leitung von Ferdinand v. Quast; Systematische Freilegung und Rekonstruktion der mittelalterlichen Klausur.

Jerichow - Stadtkirche
Die Stadtkirche stellt einen gut erhaltenen spätromanischen Bau dar. Die Kirche besteht aus einem langgestreckten Schiff und eingezogenem rechteckigen Chor mit plattem Abschluß.
Geschichtliche Daten:
Um 1220/30 - Einordnung des Baus der Kirche. Rundbogenöffnungen an der Chor-Nordseite gehören zu einem nachmittelalterlichen Anbau und dienten im 16. u. 17.Jh. als soganannten Amtsstuhl. Im 18.Jh. Umbauten im Innenraum der Kirche, die zur Platzgewinnung dienten. 1776 - Einbau der Orgelempore in den Ostteil des Chorraumes und Schaffung eines Eingangs an der Chor-Ostwand. Im Jahre 1779 wurde ein Fachwerkanbau an der Chor-Südseite errichtet, der als Sakristei diente, als Zugang diente die vorhandene Priesterpforte. Umbaumaßnahmen 1881 mit Wiedereinrichtung der Orgelempore im Westteil; Diese Baumaßnahmen ermöglichten die Freilegung und Restaurierung des kunsthistorisch bedeutsamen Epitaphs der Familie v. Arnstedt an der Chor-Südwand. 1893 - Abbruch des alten Sakristeianbaus mit Umverlegung in den Vorbau an der Westfassade. 1991 erfolgte eine umfassende Instandsetzung des Fachwerkturms mit Kupfereindeckung und Erneuerung der Wetterfahne.