Weltkulturerbestadt Quedlinburg - Stiftskirche St. Servatius ***
Der Gründungsbau war die an der Stelle des heutigen Chors gelegene ottonische Pfalzkapelle St.Wigbertus und Jakobus, eine kleine dreischiffige Kapelle mit schmalen Seitenschiffen.
Die Quedlinburger Stiftskirche zählt zu
den bedeutensten erhaltenen Bauten der hochromanischen Architektur in Deutschland.
Geschichtliche Daten:
Für das Damenstift wurde die Kapelle nach Westen erweitert, der vollständige Neubau wurde 997 geweiht. Nach einer Brandkatastrophe 1070 Baubeginn der erhaltenen Kirche. Schlußweihe des Neubaus 1129. Bedeutende Ausmalungen auf den Kreuzgratgewölben unter dem Chor in der 2.Hälfte des 12.Jh., die noch in Resten erhalten ist. Um 1230: Katharinenreliquiar mit hervorragend schönen, getriebenen Silberreliefs, vergoldet. Neubau eines längeren Chors über der romanischen Krypta 1320. Die südliche Wand des Langhauses 1521 teilweise neu aufgeführt. Erneuerung der südlichen Wand des Langhauses 1708. Umfassende Restauration von 1863-1882, dabei Errichtung eines romanischen zweitürmigen Westbaus und 1869 erneute Freilegung der Confessio. Rekonstruktion des romanischen Chors innerhalb der gotischen Chorwände von 1936-1939. Gesamtinstandsetzung in den Jahren 1947-1959 nach Beschädigungen im 2. Weltkrieg.

Quedlinburg - Krypta der Wipertikirche ***
Das Kanonikerstift St. Wigbertus und
St. Jakobus wurden 936 vom Burgberg auf den Königshof im Tal, an die heutige Stelle verlegt. Nach einem ersten provisorischen Saalbau wurde eine kreuzförmige Basilika errichtet.
Geschichtliche Daten:
Um 1020 - Einbau der Krypta und Erneuerung des Sanktuariums. Umwandlung des Stifts 1148 in ein Prämonstratenserkloster sowie Neubau der Kirche unter Beibehaltung von Chor und Krypta; Die Krypta befindet sich heute unter dem Chor, die schmalen Seitenschiffe legen sich wie ein Umgang um das Mittelschiff, zwischen den Schiffen befinden sich schmucklose Pfeiler und Säulen auf attischen Basen mit Pilkzkapitellen in sächsischen Stützenwechsel - älteste erhaltene Anordnung dieser Art in Deutschland (Pfeiler-Säule-Säule-Pfeiler-Anordnung)
Umbau und Erweiterung der Kirche in der 2.Hälfte des 13.Jh.
Umwandlung in eine evangelische Pfarrkirche Mitte 16.Jh., seit 1812 Verwendung als Scheune.
Gesamtinstandsetzung der Kirche von 1955 bis 1956.
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